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Baunebenkosten: Der vollständige Überblick — was Bauherren wirklich zahlen

Der Hausbau kostet mehr als der Baupreis. Baunebenkosten können 15–25% des Gesamtbudgets ausmachen — und werden von Bauherren systematisch unterschätzt. Was kommt wirklich drauf? Ein vollständiger Überblick für Bauherren.
Baunebenkosten: Der vollständige Überblick — was Bauherren wirklich zahlen

Grundstücks-bezogene Nebenkosten

Bereits beim Grundstückskauf entstehen erhebliche Nebenkosten:

Planungs- und Genehmigungskosten

Bevor gebaut wird, muss geplant und genehmigt werden:

Baubegleitende Nebenkosten

Während des Baus entstehen weitere Kosten:

Außenanlage und Abschlusskosten

Nach dem Rohbau kommen weitere Kosten:

Mehr: Hausbau Kosten | Hausbau Finanzierung | Hausbau Ablauf.

Hausbau Kosten: Was ein Neubau wirklich kostet
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Häufige Fragen

Wie hoch sind Baunebenkosten in Prozent?

Typisch 15–25% der Gesamtbaukosten. Bei 400.000 EUR Bausumme: 60.000–100.000 EUR an Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Architekt, Genehmigungen, Erschließung, Außenanlage, Versicherungen, Puffer).

Was sind die größten Baunebenkosten?

Architektenhonorar (10–15% der Bausumme), Außenanlage (15.000–40.000 EUR), Grunderwerbsteuer (3,5–6,5%), Erschließung (wenn nötig: bis 30.000 EUR), Bereitstellungszinsen.

Kann man Baunebenkosten finanzieren?

Eingeschränkt. Grunderwerbsteuer, Notar und Makler müssen oft aus Eigenkapital gezahlt werden. Manche Banken finanzieren bis zu 110% des Kaufpreises (inkl. Nebenkosten) — aber zu schlechteren Konditionen.

Wann entstehen Bereitstellungszinsen?

Wenn der Kredit bereit steht aber noch nicht vollständig abgerufen wird. Typisch ab 3–6 Monate nach Kreditzusage: 0,25%/Monat auf nicht abgerufene Beträge. Bei langer Bauzeit: erheblich.