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Nießbrauchrente: Eigenheim übertragen, Nießbrauch behalten und monatliche Rente erhalten

Vermögen im Eigenheim, aber knapp bei Kasse im Alter? Die Nießbrauchrente ist eine Möglichkeit, Immobilienkapital zu liquidieren ohne ausziehen zu müssen. Wie funktioniert das und was kostet es?
Nießbrauchrente: Eigenheim übertragen, Nießbrauch behalten und monatliche Rente erhalten

Was ist eine Nießbrauchrente?

Die Nießbrauchrente kombiniert Eigentumsübertragung mit lebenslangem Wohnrecht:

Arten der Nießbrauchrente

Verschiedene Modelle der Nießbrauchrente:

Wie wird der Nießbrauch bewertet?

Der Nießbrauchswert bestimmt Steuer und Kaufpreis:

Für wen ist die Nießbrauchrente sinnvoll?

Wann Nießbrauchrente die richtige Wahl ist:

Immer: Notar + Steuerberater vor Abschluss einschalten!

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Häufige Fragen

Was ist eine Nießbrauchrente?

Modell bei dem du deine Immobilie überträgst und dafür eine monatliche Rente erhältst — gleichzeitig behältst du den Nießbrauch (lebenslanges Recht zu wohnen oder Mieteinnahmen zu erhalten). Das Nießbrauchrecht wird im Grundbuch eingetragen.

Wie wird der Nießbrauch berechnet?

Jahreswert des Nießbrauchs (Jahreskaltmiete) × Kapitalisierungsfaktor aus Sterbetafeln (z.B. Faktor 11,5 bei 65 Jahren). Beispiel: 18.000 EUR/Jahr × 11,5 = 207.000 EUR Nießbrauchwert. Dieser Betrag mindert Schenkungs- oder Erbschaftsteuer.

Was ist der Unterschied zwischen Nießbrauch und Wohnrecht?

Nießbrauch ist umfassender: du kannst die Immobilie selbst nutzen ODER vermieten und Einnahmen erhalten. Wohnrecht: nur Eigennutzung, kein Vermieten. Nießbrauch ist daher wertvoller (höherer steuerlicher Abzugsbetrag).

Kann der neue Eigentümer mich aus dem Haus schmeißen?

Nein — wenn der Nießbrauch im Grundbuch eingetragen ist. Er bleibt auch bei Eigentümerwechsel, Insolvenz oder Zwangsversteigerung bestehen. Das Grundbuch schützt dein Nießbrauchsrecht absolut.