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Abstandszahlung: Wann Ablöse für Küche und Einrichtung legal ist und was Vermieter nicht verlangen dürfen

Abstandszahlung: Wer eine Wohnung sucht, trifft manchmal auf Forderungen: "Küche ablösen für 3.000 EUR" oder "Schaufenster bezahlen für die Wohnung". Was ist erlaubt und was ist verbotene Abstandszahlung?
3 Min. Lesezeit·Letztes Update: April 2026·Rendite berechnen →
Abstandszahlung: Wann Ablöse für Küche und Einrichtung legal ist und was Vermieter nicht verlangen dürfen

Was ist eine Abstandszahlung?

Definition und rechtliche Einordnung:

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Was eine faire Ablöse ausmacht:

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Häufige Fragen

Ist eine Abstandszahlung beim Mieten legal?

Abhängig von wem und wofür: Vormieter verkauft Küche/Möbel zum Zeitwert an Nachmieter: legal. Vermieter verlangt Zahlung als Bedingung für Mietvertrag: verboten (§ 4a WoVermG). Zahlung für wertlose Gegenstände oder Nichts: illegal, zurückforderbar.

Wie berechne ich den fairen Preis für eine Ablöseküche?

Zeitwert: Neupreis × (1 - Alter in Jahren / Gesamtnutzungsdauer). Gesamtnutzungsdauer Einbauküche: 10–15 Jahre. Beispiel: 8.000 EUR Neupreis, 5 Jahre alt, 12 Jahre Nutzungsdauer: 8.000 × (1 - 5/12) = ca. 4.700 EUR. Geräte separat bewerten.

Was mache ich wenn der Vermieter Abstandszahlung verlangt?

Ablehnen. Verbotene Abstandszahlungen (als Bedingung für Mietvertrag) sind nichtig. Bereits gezahlte Beträge: zurückfordern. Mieterverein einschalten oder Verbraucherzentrale. Bei Verdacht auf systematische Praxis: Anzeige erstatten (§ 298 StGB, § 5 WoVermG).

Brauche ich einen schriftlichen Vertrag für die Ablöse?

Kein gesetzlicher Zwang, aber dringend empfohlen. Schriftlicher Kaufvertrag mit Liste der Gegenstände, Preisen, Zustandsbeschreibung, Datum und Unterschriften. Schützt beide Seiten bei späteren Streitigkeiten über Zustand oder Zahlung.