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Erbpacht: Grundstück mieten statt kaufen — Wie Erbbaurecht funktioniert und was es kostet

Günstigeres Haus durch Erbpacht? Möglich — aber mit Risiken. Was Erbpacht wirklich bedeutet, was der Erbbauzins kostet und was beim Auslaufen des Vertrags passiert, erfährst du hier.
3 Min. Lesezeit·Letztes Update: April 2026·Rendite berechnen →
Erbpacht: Grundstück mieten statt kaufen — Wie Erbbaurecht funktioniert und was es kostet

Was ist Erbpacht / Erbbaurecht?

Erbpacht (offiziell: Erbbaurecht) trennt Grundstück und Gebäude:

Was ist Erbpacht / Erbbaurecht?

Was kostet Erbpacht?

Die laufenden Kosten eines Erbpacht-Grundstücks:

Was kostet Erbpacht?

Vorteile der Erbpacht

Wann Erbpacht sinnvoll ist:

Vorteile der Erbpacht

Nachteile und Risiken der Erbpacht

Was gegen Erbpacht spricht:

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Nachteile und Risiken der Erbpacht
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Häufige Fragen

Was ist Erbpacht einfach erklärt?

Erbpacht (Erbbaurecht) = du kaufst nur das Haus, nicht das Grundstück. Das Grundstück gehört weiter dem Erbpachtgeber (Kirche, Kommune). Du zahlst jährlich Erbbauzins (3–5% des Grundstückswerts) für das Nutzungsrecht. Laufzeit: 60–99 Jahre.

Was kostet Erbpacht im Jahr?

Erbbauzins: 3–5% des Grundstückswerts. Beispiel: Grundstück 150.000 EUR → 4.500–7.500 EUR/Jahr. Anpassung alle 3 Jahre an Lebenshaltungskostenindex. Über 40 Jahre: erhebliche Summe.

Lohnt sich eine Erbpacht-Immobilie?

Für Eigennutzung in bevorzugten Lagen die sonst nicht verfügbar wären: kann sinnvoll sein. Als Kapitalanlage: meist ungeeignet — keine Grundstückswertsteigerung, schwerer zu verkaufen, Laufzeit-Risiko.

Was passiert wenn die Erbpacht ausläuft?

Das Grundstück (mit Gebäude) fällt zurück an den Eigentümer. Gesetzliche Entschädigung: mindestens 2/3 des Verkehrswerts des Gebäudes. Vertragliche Verlängerung ist möglich, aber nicht garantiert.