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Erbschaftsteuer auf Immobilien: Was du zahlen musst und wie du Steuern minimierst

Geerbte Immobilie — und dann kommt die Steuer? Nicht immer. Freibeträge, Bewohnerprivileg und frühzeitige Schenkung können die Erbschaftsteuer deutlich reduzieren oder ganz vermeiden.
3 Min. Lesezeit·Letztes Update: April 2026·Rendite berechnen →
Erbschaftsteuer auf Immobilien: Was du zahlen musst und wie du Steuern minimierst

Wann fällt Erbschaftsteuer auf Immobilien an?

Erbschaftsteuer auf geerbte Immobilien: nur wenn Freibetrag überschritten:

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Wie bewertet das Finanzamt Immobilien?

Der steuerliche Immobilienwert weicht vom Marktwert ab:

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Häufige Fragen

Wie viel Erbschaftsteuer zahle ich auf eine Immobilie?

Hängt vom Verwandtschaftsgrad und Wert ab. Kinder: 400.000 EUR Freibetrag. Darüber: 7–19% Steuersatz (je nach Betrag). Beispiel: Haus 600.000 EUR, Kind erbt: 600.000 − 400.000 = 200.000 EUR steuerpflichtig × 11% = 22.000 EUR Erbschaftsteuer.

Ist eine geerbte Immobilie steuerfrei?

Ja wenn: (1) Wert unter Freibetrag, oder (2) selbst genutztes Familienheim (sofort einziehen, 10 Jahre bewohnen) — für Ehepartner und Kinder (bis 200 m²). Strategische Schenkungen zu Lebzeiten können Steuerlast weiter reduzieren.

Wie bewertet das Finanzamt geerbte Immobilien?

Abhängig vom Objekttyp: Einfamilienhaus (Sachwertverfahren), Mietimmobilien (Ertragswertverfahren), ETW (Vergleichswertverfahren). Oft 10–30% unter Marktwert. Bei überhöhter Bewertung: Sachverständigengutachten beauftragen.

Was ist der 10-Jahres-Trick bei der Erbschaftsteuer?

Freibeträge gelten alle 10 Jahre neu. Wer 20 Jahre vor dem Tod beginnt, kann Kindern 2 × 400.000 EUR = 800.000 EUR steuerfrei schenken. Nießbrauchvorbehalt bei Schenkung reduziert den steuerpflichtigen Betrag zusätzlich.