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Mietschulden: Mieter zahlt nicht — was Vermieter rechtlich tun können und wie die Kündigung funktioniert

Mietschulden sind für Vermieter eine der belastendsten Situationen. Der Mieter zahlt nicht, die Kosten laufen weiter. Was sind die rechtlichen Schritte und wie handelt man richtig?
3 Min. Lesezeit·Letztes Update: April 2026·Rendite berechnen →
Mietschulden: Mieter zahlt nicht — was Vermieter rechtlich tun können und wie die Kündigung funktioniert

Wann darf der Vermieter kündigen?

Die gesetzlichen Voraussetzungen:

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Die richtigen Schritte bei Mietschulden

Was Vermieter Schritt für Schritt tun sollten:

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Mietschulden eintreiben: Was wirklich funktioniert

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Häufige Fragen

Was tun wenn Mieter nicht zahlt?

Sofort Kontakt aufnehmen (persönlich oder schriftlich). Bei 2+ Monaten Rückstand: fristlose Kündigung aussprechen (schriftlich, Einschreiben). Wenn Mieter nicht auszieht: Räumungsklage beim Amtsgericht. Parallel: Zahlungsklage oder Mahnbescheid für die offenen Beträge.

Wann kann ich meinen Mieter wegen Mietschulden kündigen?

Fristlose Kündigung möglich wenn: Mieter mit 2 vollen Monatsmieten im Rückstand ist (§ 543 Abs. 2 BGB). Oder: Rückstand über 2 Zeiträume verteilt übersteigt 2 Monatsmieten. Keine Mahnung erforderlich. Immer auch ordentliche Kündigung gleichzeitig aussprechen.

Wie lange dauert eine Räumungsklage?

Je nach Amtsgericht und Komplexität: 3–12 Monate bis zum Räumungstitel. Dann noch Gerichtsvollzieher-Termin (weitere Wochen). Gesamtverfahren: oft 6–18 Monate. In dieser Zeit läuft Miete auf — selten vollständig einzutreiben wenn Mieter zahlungsunfähig.

Kann ich die Mietkaution für Mietschulden verwenden?

Ja — die Kaution sichert auch offene Mietschulden. Verrechnung idealerweise nach Ende des Mietverhältnisses. Kaution deckt aber max. 3 Kaltmieten. Darüber liegende Schulden: per Mahnbescheid oder Klage eintreiben.