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Wohnrecht auf Lebenszeit: Grundbucheintrag, Steuer, Unterschied zum Nießbrauch und typische Fallen

Wohnrecht auf Lebenszeit: Ein Recht das vieles regelt — und vieles verkompliziert. Wie Eltern ihren Kindern die Immobilie schenken und trotzdem drin wohnen bleiben. Was du über das lebenslange Wohnrecht wissen musst.
3 Min. Lesezeit·Letztes Update: April 2026·Rendite berechnen →
Wohnrecht auf Lebenszeit: Grundbucheintrag, Steuer, Unterschied zum Nießbrauch und typische Fallen

Was ist das Wohnrecht auf Lebenszeit?

Definition und rechtliche Grundlagen:

Was ist das Wohnrecht auf Lebenszeit?

Steuerliche Bewertung des Wohnrechts

Was das Wohnrecht steuerlich bedeutet:

Steuerliche Bewertung des Wohnrechts

Rechte und Pflichten des Wohnrechtinhabers

Was das Wohnrecht erlaubt und verpflichtet:

Rechte und Pflichten des Wohnrechtinhabers

Wann das Wohnrecht sinnvoll ist — und wann nicht

Nutzen und Grenzen des lebenslangen Wohnrechts:

Wann das Wohnrecht sinnvoll ist — und wann nicht
Nießbrauch vs. Wohnrecht: Was der Unterschied ist und wann was sinnvoller ist
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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Wohnrecht und Nießbrauch?

Wohnrecht (§ 1093 BGB): Recht zur eigenen Nutzung als Wohnung, nicht übertragbar, kein Vermietungsrecht. Nießbrauch (§ 1030 BGB): umfassendes Nutzungsrecht inkl. Vermieten und Einnahmen behalten. Nießbrauch ist wirtschaftlich stärker — Wohnrecht ist auf persönliche Nutzung beschränkt.

Wie wird ein Wohnrecht eingetragen?

Notarielle Vereinbarung notwendig (Schenkungsvertrag oder separater Vertrag). Notar stellt Antrag auf Eintragung in Abteilung II des Grundbuchs. Kosten: ca. 500–2.000 EUR je nach Immobilienwert. Ohne Grundbucheintrag: Wohnrecht wirkt nur zwischen den Vertragsparteien, nicht gegenüber Dritten.

Kann ein Wohnrecht auf Lebenszeit auf andere übertragen werden?

Nein. Das Wohnrecht ist ein höchstpersönliches Recht (§ 1092 BGB) — es erlischt mit dem Tod des Berechtigten und kann nicht vererbt oder übertragen werden. Das unterscheidet es vom Nießbrauch, der unter bestimmten Bedingungen übertragbar sein kann.

Was passiert mit dem Wohnrecht wenn der Berechtigte ins Pflegeheim muss?

Das Wohnrecht bleibt bestehen — erlischt nicht automatisch. Die Wohnung darf aber nicht vermietet werden (kein Vermietungsrecht). Empfehlung: Im Notarvertrag bereits eine Regelung für diesen Fall vereinbaren (z.B. Ausgleichszahlung der Kinder oder Umwandlung in Nießbrauch). Besser: direkt Nießbrauch vereinbaren wenn Pflegefall möglich.